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Geschichte

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1892
Gründung der Bank durch Alfred Winter in Wien IX, Kolingasse 17.
Die Bank wird Mitglied der Wiener Börse.
1910
Karl Winter, der Bruder des Firmengründers, wird Mitgesellschafter.
1921
Dr. Erich Körner, der spätere Mitbegründer von S.G. Warburg & Co., wird Prokurist.
1922
Die Bank erhält die Konzession zum Devisenhandel.
Robert Winter, der Sohn des Firmengründers, und Dr. Erich Körner werden Gesellschafter der Bank Winter.
1938
Arisierung der Bank Winter.
1946
Gründung von S.G. Warburg durch Sir Siegmund Warburg, Dr. Erich Körner und Henry Grünfeld.
1949
Simon Moskovics beginnt in Wien mit seiner Handelstätigkeit.
1959
Simon Moskovics und Robert Winter gründen als persönlich haftende Gesellschafter die Bankkommanditgesellschaft Winter & Co. mit Sitz in Wien I, Singerstraße 2. Die alte Bankkonzession wird wieder verliehen.
Bilanzsumme im ersten Jahr: ATS 38,4 Mio. (EUR 2,79 Mio.).
1962
Spezialisierung auf die Organisation und Finanzierung von Ost-West-Handelsgeschäften unter Einschaltung der osteuropäischen Staatsbanken.
1963
Bank Winter erhält als erstes privates Unternehmen die Lizenz, Gold auf eigene Rechnung einzuführen, im Hauptmünzamt prägen zu lassen und zu verkaufen.
1970
Bilanzsumme über ATS 1 Mrd. (EUR 72,7 Mio.).
1972
Robert Winter scheidet als Gesellschafter aus. Zu diesem Zeitpunkt zählt Bank Winter bereits zu den größten Privatbanken Österreichs.
1973
Um die bestehende Kooperation mit S.G. Warburg zu intensivieren, verbringt Thomas Moskovics auf Einladung von Dr. Erich Körner, ursprünglich Gesellschafter der Bank Winter und später Mitbegründer von S.G. Warburg, mehrere Monate in der Londoner Zentrale von Warburg. Dort sammelt er erste Erfahrungen im Investment Banking. Anschließend nimmt Thomas Moskovics seine Tätigkeit bei Bank Winter auf.
1976
Gründung der Wingest Finanz AG, Schweiz, durch Bank Winter und S.G. Warburg unter dem gemeinsamen Vorsitz von Simon Moskovics und Oscar M. Lewisohn, Senior Executive bei S.G. Warburg und Schwiegersohn von Henry Grünfeld, dem Mitbegründer von S.G. Warburg.
1979
Bilanzsumme über ATS 10 Mrd. (EUR 727 Mio.). Erstmals Emission eigener Anleihen.
1985
Bilanzsumme erstmals über ATS 25 Mrd. (EUR 1,8 Mrd.).
1986
Umwandlung der Bank in eine Aktiengesellschaft und Übersiedlung in die Singerstraße 10. Mag. Thomas Moskovics zieht in den Vorstand ein.
1993
Nach dem Tod von Simon Moskovics übernimmt sein Sohn Mag. Thomas Moskovics den Vorstandsvorsitz.
1994
Mag. Thomas Moskovics leitet den durch die Änderung des Marktumfeldes notwendig gewordenen Transformationsprozess in Richtung Investmentbanking und strukturierte Finanzierungen ein.
1997
Unter den weltweit 1.000 größten Banken nimmt die Bank Winter bei der BIS Ratio den 16. Platz ein (The Banker).
2003
Erhöhung des Grundkapitals auf EUR 35 Mio.
2005
Verstärkte Aktivitäten im Bereich Investment Banking in Osteuropa und Zentralasien.
2008
Mit einer Bilanzsumme von EUR 2,0 Mrd. und einem Eigenkapital von EUR 125 Mio. ist Bank Winter eine der größten in Privatbesitz befindlichen Investmentbanken mit Geschäftsaktivitäten von China bis Brasilien, wobei der Kernmarkt in Zentral- und Osteuropa liegt.